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V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S T E M P O F R E U D E N A T U R

Montag, 24. April 2017

Das Kinzigtal im Triathlonfieber - Julia Ertmer, Florian Brosch und Michael Lik im Interview



Die drei erfolgreichsten Bad Orber Triathleten sprechen im Interview über ihr Vorfreude auf die nahenden Heimrennen und ihre anstehende Triathlon-Saison

Alljährlich freuen sich Hobby- und ambitionierte Leistungssportler auf die beiden Triathlon-Wettkämpfe in heimischen Gefilden, den Kinzigtal-Triathlon in Gelnhausen und den Kinzigman in Langenselbold. Beide Wettkämpfe – der Kinzigtal-Triathlon mit viel Herzblut organisiert vom SV Gelnhausen und der Kinzigman, leidenschafltich ausgerichtet vom ADAC Sportclub – bilden gerade für die Athleten des Team Spessartchallenge TV BAD ORB nur zu oft den Start in das neue Triathlonjahr.
Mit Julia Ertmer, Florian Brosch und Michael Lik – alle mehrfach mit nationalen und internationalen Meistertiteln ausgestattet – bringt der der TV Bad Orb auch in diesem Jahr wieder Mitfavoriten auf den Sieg an den Start. Ertmer und Brosch treten bereits am 29.4. beim Kinzigtal-Triathlon an, Lik startet am 21.5 beim Kinzigman in die Saison.
Im Interview geben sprechen die drei Orber Vorzeigesportler über ihre Saison und ihre Vorliebe für die Heimrennen.
Julia Ertmer, Florian Florian Brosch und Michael Lik, ihre Erfolge der letzten Jahre machen Sie zu einigen der besten Triathleten aus dem Main-Kinzig-Kreis. Was habt ihr euch für diese Saison vorgenommen?
Julia Ertmer: Dieses Jahr steht der BASF Rhein Neckar Cup mit einer Mitteldistanz in Maxdorf, meiner ursprünglichen Heimat, ganz oben auf dem Plan. Außerdem starte ich beim Ironman Frankfurt und der WM auf der Kurz- und Sprintdistanz in Rotterdam. Gemeinsam mit dem Team des TV Bad Orb sind natürlich auch die Rennen der 2. Bundesliga auf meinem Plan.
Florian Brosch: Mein großes Ziel ist dieses Jahr wieder einmal ein Ironman, nämlich der in Zürich. Dort wollte ich 2009 meine erste Langdistanz bestreiten, konnte dies dann aber verletzungsbedingt nicht umsetzen. Nach zwei Jahren Pause vom Langdistanztraining bin ich jetzt total motiviert und würde gerne möglichst nahe oder sogar unter die magische 9 Stunden-Marke kommen. Bei einem Wettkampf, bei dem einfach alles rundum den passt, kann das gelingen. Außerdem werde ich im jetzt dritten Jahr den BASF Rhein Neckar Cup bestreiten, der sich durch anspruchsvolle und landschaftlich reizvolle Strecken auszeichnet. Und natürlich stehen einige Ligarennen mit dem Team Spessartchallenge in der Regionalliga an.
Michael Lik: Im Vordergrund stehen die diesjährigen Ligarennen für das Team des TV Bad Orb in der Regionalliga. Aufgrund privater Vorhaben werde ich dieses Jahr keine Meisterschaften oder Langstrecken bestreiten.

Wie sah bei ihnen die Vorbereitung bis jetzt aus, um diese anspruchsvollen Ziele zu erreichen?
Julia Ertmer: Meine Vorbereitung hat im Oktober 2016 schon angefangen. Da lag der Schwerpunkt auf Schwimmen (20-25km pro Woche) und Krafttraining. Das relativ milde Wetter im Winter konnte man natürlich auch schon zum Radfahren nutzen. Ab Januar hätte sich der Fokus dann aufs Laufen richten sollen, was durch eine Verletzung im Oberschenkel leider nicht ging. Zum Glück habe ich das relativ schnell in den Griff bekommen und konnte dann im Februar und März die geplanten Laufumfänge von ca. 75-90km pro Woche nachholen. Die ersten zwei Aprilwochen war ich jetzt im Trainingslager in Italien, wo das Radfahren intensiv trainiert wurde. Durchschnittlich habe ich seit November neben meinem Job ca. 17-20 Stunden pro Woche trainiert und bin insgesamt mit der Vorbereitung sehr zufrieden. 
Julia Ertmer im Trainingslager
Florian Brosch: Meine Vorbereitung lief verletzungsfrei, was früher nicht immer so war. Durch das dritte Jahr mit sehr guten Trainingsplänen vom ehemaligen Triathlonprofi Uwe Widmann, guter orthopädischer Versorgung und vielleicht manchmal etwas mehr Mut, mal eine Einheit bei Müdigkeit ausfallen zu lassen, kam ich gut durch den Winter. Der Fokus liegt natürlich auf der Langdistanz und längeren Einheiten, jedoch in allen drei Disziplinen die Intensität von Beginn an hochgehalten. Eine normale Woche besteht in der Regel aus zwei Entlastungstagen, an denen meist nur eine Schwimmeinheit stattfindet, an den restlichen Tagen stehen dann zwei Einheiten pro Tag an. Im Winter stand neben Skilanglauf, vermehrt Schwimmtraining, Rolleneinheiten auf dem Rad, Lauf- und Krafttraining statt. Zuletzt konnte ich während zwei toller Trainingswochen auf Lanzarote mit einem Teil des Teams das Fundament für eine hoffentlich erfolgreiche Saison setzen.
Florian Brosch beim Kinzigtal-Triathlon
Michael Lik: Die Streckenlängen in der Triathlonliga beschränken sich auf die Sprint- und Kurzstrecke. Das Training konzentriert sich deshalb in diesem Jahr überwiegend auf kurze, aber schnelle Einheiten. In der Vorbereitungszeit bin ich viel Skilanglauf gefahren und gelaufen. Aktuell ist Radfahren der Schwerpunkt im Trainingsplan.
Michael Lik im Wintertraining

Florian Brosch, warum stellt der Kinzigtal-Triathlon für Sie eine Herausforderung dar, wenn du dich doch im Grunde auf den Ironman in Zürich - also eine viel längere Distanz - vorbereitest?
Florian Brosch: Der Kinzigtaltriathlon ist für mich meist der erste Triathlon der Saison. Man kann die eigene Leistung noch nicht so gut einschätzen und ist deshalb auch etwas aufgeregter als im Laufe der Saison. Gerade die Sprintdistanz ist für mich eine harte Distanz, da man sich eine Stunde immer im roten Bereich bewegt. Man muss sofort schnell loslegen und auf der flachen Radstrecke bleibt keine Zeit die Beine hochzulegen. Auch die Laufstrecke mit dem kurzen Anstieg über die Bahngleise bleibt mir immer schmerzhaft in Erinnerung. Die tolle Stimmung vor Ort und viele bekannte Gesichter entschädigen das aber jedesmal und im Ziel im Freibad bei Sonnenschein ist das auch schnell wieder vergessen.
Julia Ertmer, auch Sie bereiten sich diese Saison auf einen Ironman - die EM in Frankfurt - vor. Dennoch steht Gelnhausen auch in ihrem Wettkampfplan. Zudem haben Sie bereits dreimal das Rennen gewinnen können. Was ist Ihr Anreiz beim Wettkampf in Gelnhausen?
Julia Ertmer: Gelnhausen ist durch den frühen Termin ein prima Rennen, um wieder in die Wettkampf Saison einzusteigen. Nach der Winterpause ist selbst für erfahrene Triathleten wie uns der erste Wettkampf immer wieder spannend. „Habe ich alles dabei,  Startnummer, Zeitmesschip, etc? Wie fährt das neue Wettkampfradß“ Alles Fragen, die einen beschäftigen.  Seit ca. 5-6 Monaten hat man keinen schnellen Wechsel ziwschen den Disziplinen mehr gemacht. Außerdem braucht man nach der Vorbereitung jetzt auch einen Formtest. Das alles kann man wunderbar mit einem netten Wettkampf in heimischen Gefilden, unter altbekannten Gesichtern und in netter Atmosphäre testen. Der SV Gelnhausen legt sich da für uns Sportler alle Jahre wieder ganz schön ins Zeug. Ich kann jetzt schon „Danke im Voraus“ sagen für den diesjährigen Kinzigtal-Triathlon.
 
Julia Ertmer "fokussiert"
Florian Brosch, der Sieg bleib Ihnen in Gelnhausen bis dato leider verwehrt. Was haben Sie sich für das Rennen in diesem Jahr vorgenommen?
Florian Brosch: Da der Kinzigtal-Triathlon meist der erste Triathlon nach der langen Wettkampfpause darstellt, ist das immer eine kleine Wundertüte. Man weiß nicht genau, wie es um die eigene und auch um die Wettkampfform der anderen Sportler bestellt ist. Deshalb möchte ich einfach am Ende sagen können, dass ich alles aus mir rausholen konnte und bin umso glücklicher wenn sich das auch noch in einer sehr guten Platzierung widerspiegelt.
Florian Brosch im Wasser
Ein Orber Doppelsieg? Wäre das ein schönes Siegerfoto?
Julia: Sicherlich wäre das ein schöner Erfolg für den TV Bad Orb.
Florian: Na klar, als Orber möchte man unbedingt auch mal im Nachbarort ganz oben stehen. Mit einem Doppelsieg würden wir bestimmt auch dem TV Bad Orb eine Freude bereiten, wenn es schon bei der Spessartchallenge in Orb noch nicht geklappt, zwei Orber ganz oben zu sehen.

Michael Lik, Ihre Saison startet oft gerne beim zweiten heimischen Rennen, dem Kinzgman in Langenselbold. Dort durften Sie sich schon in die Siegerliste eintragen. Außerdem zeigt deine Formkurve durch Siege bei Laufwettkämpfen und einem sehr schnellen Frankfurter Halbmarathon steil nach oben. Muss die Konkurrenz sich warm anziehen? Was sind deine Ziele beim Kinzigman?
Michael: Wie jedes Jahr weiß man erst nach dem Rennen, wie die Form ist. Ich lasse mich Überraschen. Eine Platzierung in den vorderen Plätzen wäre schön. Aber ja, die Konkurrenz darf sich ruhig warm anziehen, denn gesiegt wird beim Laufen und hier liegt meine Stärke.

Michael Lik, vielleicht können Sie für die Leserinnen und Leser, die nichts mit Triathlon zu tun haben, nochmal das Besondere an Ihrem Sport beschreiben, vielleicht am Beispiel des Rennens rund um den Kinzigsee in Langenselbold.
Michael: Es ist das Zusammenspiel der drei Disziplinen „Schwimmen – Radfahren – Laufen“ Jede für sich hat Ihren eigenen Reiz und Anforderungen an den Athleten. Gerade im Training ist die Abwechslung besonders schön und nie einseitig. Besonders toll ist, dass der Sport bis ins hohe Alter betrieben werden kann. Und in heimischen Gefilden wie in Langenselbold macht es doppelt Freude. Das Rennen rund um den Kinzigsee bietet beste Bedingungen, in die Saison zu starten. Der befreundete ADAC Sportclub gibt sich alle Jahre wieder große Mühe, uns Athleten ein sportliches Fest zu bereiten.
 
Michael Lik im Wettkampfmodus
Für alle "Hobbysportler", die sich dieses Jahr zum ersten Mal in Gelnhausen oder Langenselbold an euren Lieblingssport Triathlon herantrauen, stellt der Wettkampf sicherlich eine große Unbekannte dar. Welche Tipps können Sie "Neulingen" geben, damit der Tag - auch für sie - eine Freude und ein Erfolg werden kann?
Julia Ertmer: Genießt das Rennen und lasst euch von der Faszination Triathlon anstecken. Dabei kommt es nicht auf Zeiten oder Platzierungen an!
Florian Brosch: Mit Vorfreude und ohne zu ambitionierte Ziele starten, dann kann es eigentlich nur ein toller Tag werden. Man sollte nicht zu schnell losschwimmen und sich auch beim radeln noch Kraft für den Lauf behalten. Und wenn es schwierig wird, einfach kleine Zwischenziele setzen und an den Zieleinlauf denken. Das Gefühl ist einfach unbeschreiblich, gerade beim ersten Triathlon.
Michael Lik: Ein Wettkampf stellt die Kür der Vorbereitung dar. Geht mit ganz viel Spaß, Freude und einer gewissen Lockerheit in den Wettkampf. Es geht nicht um den Sieg, sondern darum, das Ziel zu erreichen und zu spüren, was der eigene Körper im Stande ist zu leisten.

Der Kinzigtal-Triathlon wird am Sonntag, 29. April 2017 rund um das Freibad Gelnhausen ausgetragen. Es stehen 500m Schwimmen im Freibad – 20km Radfahren und 5km Laufen auf dem Programm.

Der Kinzigman findet am Sonntag, 21. Mai am Kinzigsee in Langenselbold statt. Die Sportler absolvieren ein Freiwasserschwimmen über 500m, 20km Radfahren und 5km Laufen.

Dienstag, 28. März 2017

Nachbericht Crossduathlon-DM in Trier

Quelle: http://www.hessischer-triathlon-verband.de/news/rennberichte/nachbericht-crossduathlon-dm-trier

DM Cross-Duathlon Julia Nokoloupolus.jpg
Über 380 Starter gingen am BMW Cloppenburg X-Duathlon in Trier am Sonntag, 12. März bei strahlendem Sonnenschein an den Start. Mit dabei im Kampf nach den Medaillen in den Altersklassen auch 11 Hessen, die an den Deutschen Meisterschaften im Crossduathlon antraten. Im Crosslauf über fünf Kilometer, gut 23 Kilometer Mountainbike fahren mit viermaligem Erklimmen des Trierer Hausbergs Kockelsberg und noch einmal 2500 Meter Laufen platzierte sich Alexander Nikolopoulos vom TV Bad Orb als schnellster Hesse unter den Top Ten und holte Deutsches Silbermetall. Vier hessische Athletinnen sicherten sich den Titel: Ana Molinari vom Tri-Team Michelstadt, Julia Nikolopoulos vom TV Bad Orb, Diana Steffenhagen vom 3defacto Team asc Darmstadt und Angela Boczek vom TuS Rotenburg. Die Nordhessin Tanja Nehme vom Ski-Club Meißner belohnte sich mit Platz 2.
Bei den Männern holte Reinhardt Gehrmann vom Ski-Club Meißner e.V. eine goldene Medaille, Dieter Macholdt von der SKG Sprendlingen wurde Deutscher Vizemeister im Crossduathlon. Der HTV gratuliert allen Starterinnen und Startern für die herausragenden Leistungen!
Die Ergebnisse der Altersklassen:
M25: 5. Andreas Thiel (3defacto Team asc Darmstadt)
M35: 6. Mirco Beyer (Triathlon Rodgau)
M40: 2. Alexander Nikolopoulos (TV Bad Orb), 10. Mike Bornschein (KSV Baunatal)
M65: 1. Reinhardt Gehrmann (Ski-Club Meißner e.V.)
M70: 2. Dieter Macholdt (SKG Sprendlingen)

W20: 1. Ana Molinari (Tri-Team Michelstadt)
W30: 1. Diana Steffenhagen (3defacto Team asc Darmstadt)
W40: 1. Julia Nikolopoulos (TV Bad Orb)
W45: 1. Tanja Nehme (Ski-Club Meißner e.V.)
W55: 1. Angela Boczek (TuS Rotenburg)
Unser Bild zeigt Julia Nikolopoulos vom TV Bad Orb, die in der AK 40 siegte.
Foto: larasch/Marcel Hilger

Sonntag, 26. März 2017

teamTICKER 2017: Ausgabe Februar/März


In loser Abfolge eröffnet das journalistische Zentralorgan des TEAMS SPESSARTCHALLENGE TV BAD ORB den Reigen der Berichterstattung. Der teamTICKER 2017 hält all unsere Fans, Förderer und Teammitglieder auf dem Laufenden. Im wahrsten Sinne des Wortes werden oft läuferische, meist triathletische, aber auch andere Sportlichkeiten präsentiert, frei und fröhlich und zumeist brandaktuell direkt nach den Aktivitäten unserer Athleten.
Beim Auftakt des teamTICKER steht eine Frage im Vordergrund: 
Was war eigentlich das Highlight in den Monaten Februar/März???

Poldi on Fire!!!
Poldi sagte „Tschö“... und das eindrucksvoll, aber ebenso eindrucksvoll sind diese Geschichten: Alles dabei von der goldenen Anstecknadel der Stadt Bad Orb, über einen harten Fight um die HalbmarathonBestzeit im Team hin zu A(rsch)spekten in Sachen Fashion und dem Motto eines Nimmersatten. Aber beginnen wir von vorn... Hier sind die Nominierten in der Kategorie „teamIntime Highlights“ Februar/März:

„Tanzen kann ein Stück Lebensfreude sein“ – Ganz klar ein Favorit unter allen weiblichen Leserinnen unseres Blog. Wer sonst außer Florian Brosch kann solch eine Figur machen und beim Männerballett des TV BAD ORB  zeigen, für was Rumpfstabi außerhalb des Triathlonsports noch so gut ist. 
Brosch und seine Ballett-Show
Die Führungsriege unserer Abteilung um Florian Brosch und Jürgen Metzler versucht mit dem zweiten Highlight ebenfalls zu trumpfen. Beim als Alternativsport getarnten AlpinSki zeigen sich die beiden Offenbacher Lehrer vor allem in der „Aprés“–Wertung als herausragende Sportler. Dagegen gewinnt Frohnatur Aldona Lyschik eindeutig die Fahrerwertung auf Skiern. Haltungsnote: „Eins“!!!
Metzler & Brosch "Aprés"
Aldona on Ski!
Stellvertretend für die Flut an geehrten Sportlern steht die goldene Anstecknadel der Stadt Bad Orb, die etliche Athleten am 24. Februar bei der Sportlererhung der Stadt Bad Orb einheimsten. 
St. Martin sagt Wow zu unserem Sport!!!
Die Stil-Ikone des Teams – Eric Rainer sei Dank – sorgte dafür, dass jedes Team-Mitglied in der kommenden Saison mit NAMEN verflucht werden kann, wenn bei unserer Überholmanövern die Konkurrenz „stehen gelassen“ wird! Das BundesligaTeam hat dies zur Pflicht, wir anderes ziehen mit... und so heißt es in der Saison 2017: Unsere Ärsche sprechen Bände!!! Ein wahres Fashion-Highlight!!!
Die RaceOutfit-Arschgeweihe
Einen anderen Hingucker präsentierte Adi Kohr, in dem er all unseren Förderern auf Leinwand gezogene Saisonbilder als Dankeschön zukommen ließ. Ein wahres Highlight mit Stil und bildgworderner Wettkampffreude! 
Thanx Connecta AG!!!
Den ersten großen Titel fuhren die beiden ein, die leibend gerne mit ihren Rädern im Schlamm wühlen. Alex und Julia Nikolopolous waren bei den Deutschen Meisterschaften im Cross-Duathlon in Trier erfolgreich! Julia Nikolopoulos wiederholte ihren Erfolg aus dem Vorjahr und wurde Deutsche Meisterin in ihrer Altersklasse. Gatte Alex landete in seiner Altersklasse auf dem Silberrang. Chapeau!!!
Julia & Alex' Trophäen!!!
Ebenfalls Schlamm wühlten einmal mehr Julia Ertmer und Jürgen Metzler beim Cross-Duathlon in Dreieich. Metzler beschreibt das Wettkampfgeschehen so:

Metzler nach dem Gewinn der Holzmedaille
Julia Ertmer und Lisa Oed – passionierte Läuferin mit einer 10km-Zeit von 35min und bei der GNZ-Sportlerwahl noch hinter der Orberin auf Rang 2 – machten dem –mittlwerweile in der Altersklasse Ü40 angelangten – Metzler das Leben von Anfang an schwer. Beim ersten Lauf (4,4km) bekam Metzler schon ordentlich Zeit aufgebrummt und musste sich auf dem Rad „sputen“, um auf der Strecke (18km) nahe des Langener Waldsees die beiden Damen – selbst im erbitterten Fight um die Fürhung des Damenfeldes – zu stellen. Dies gelang ihm nach etwa 5 Kilometer und er sorgte dafür, dass die beiden Damen ihn bis zur zweiten Wechselzone nicht mehr einholten. Von Teamkollegin Ertmer wusste Metzler, dass sie – am Ende eines 25-Stunden-Wochen-Trainingsumfangs – mitunter beim zweiten „Run“ ihre Laufstärke nicht wie gewohnt ausspielen können würde. Die auf ihrem Ausflug in den Duathlon-Sport stark aufspielende Lisa Oed vermochte Metlzer schwer einzuschätzen. Metzler hatte so seinen Schaff mit den Damen, dass er gar nicht registrierte, dass er mittlerweile in der Gesamtwertung ebenfalls auf Rang 4 unterwegs war. Die „Holzmedaille“ holte Metzler dann final auch nach dem zweiten Lauf (4,4km) und sicherte sich neben dieser ungeliebten Kategorie auch noch den Titel „zweite Frau“, denn Lisa Oed machte beim zweiten Lauf ernst und lief diesen als einziger Sportler des Wettkampfs schneller als den ersten und zudem deutlich schneller als Metzler und Ertmer. Julia Ertmer sicherte sich ebenfalls den Titel „zweite Frau“. Die Laufspezialistin Oed wiederum darf sich – nach ihrer Kariere im Laufsport – durchaus ein Beitrittsformular für den TV BAD ORB downloaden und unsere Truppe beehren!

Und noch ein Kapitel aus dem Kampf um den Titel „Zweite Frau“... Mit Simon BrendÀmour, Dana Wagner, Katharina Kreit und Michael Lik waren gleich zahlreiche Athleten des Teams beim diesjährigen Frankfurter Halbmarathon mit Ziel in der „Guten Stupp’“ – dem traditionsreichen Frankfurter Waldstadion – am Start. Mit mehr als 5000 Startern mausert sich der Halbmarathon zur Massenveranstaltung. Und die Orber tummeln sich mittendrin.
Jungvater BrendÀmour zaubert mit einer Zeit von 1:25:29 Stunden (AK Platz 40) und – erschrecken „kaum“ Training – eine Zeit auf den Frankfurter Aspahlt, von der andere nur träumen. Die beiden Herrenteams, in denen Simon sein Bestes geben wird 2017 – können sich jetzt schon freuen, wenn er das Feld von Hinten aufrollt! Dana Wagner spulte die 21,1km durch Frankfurt in 1:37:31 Stunden (AK Platz 15) ab. Kurz hinter ihr und mit einem besonderen persönlichen Erfolg – weil Bestzeit – landete Teamkollegin Katharina Kreit. Für die 21,1km benötigte sie 1:41:14 Stunden (AK Platz 20). Für den größten Erfolg fürs Team sorgte Regionalliga-Ass Michael Lik, der nicht nur fälsckicherweise in der Starterliste und dem Namen „Michaela Lik“ geführt wurde, sondern auf den 21,1km auch im Gleichschritt mit der späteren Siegerin des Damenrennens – Profi-Triathletin Laura Phillip – marschierte. Mit flotten 1:15:35 Stunden schrammte Lik zwar um 9 Sekunden an der teaminternen Bestzeit von Florian Brosch vorbei, sicherte sich jedoch den Silberrang in seiner Altersklasse und mit dem Gesamtrang 18 eine stolze Leistung. Übrigens: Lik gab sich dabei nicht die Blöße und wurde nicht "zweite Frau", sondern als Michaela Lik mit knapp 20 Sekunden Vorsprung Sieger(in) der Frauenwertung vor Laura Phillip.
Lik kurz vor Laura Phillip
Unsere kleine Werkschau der Wahrhaftigkeiten endet mit der Kategorie „Nimmersatt“. Alle (drei) Jahre wieder tut er es. Und so hat Adi Kohr 2017 wieder für die Königsklasse – einem Rennen über die klassische Ironman Distanz – im Juli beim Berlin XXL-Triathlon gemeldet. Seine Worte, die seine Meldung begleiten zeigen Sportsgeist par Excellence:
Das Team wünscht jetzt schon Glück!


Die Entscheidung fällt sicher nicht leicht. Entscheiden Sie selbst, was das Highlight Febraur/März war. 
Und lesen Sie mehr, wenn es demnächst wieder heißt: teamTICKER 2017!!!

Dienstag, 31. Januar 2017

Triathleten aus dem Main-Kinzig-Kreis mit ersten Formtests für die neue Saison

Erfolgreiche Teilnahmen beim Skitrail im Tannheimer Tal und dem Swim & Run in Darmstadt

Am vergangenen Wochenende zog es einige Triathleten aus dem Main-Kinzig-Kreis zu ersten Formtests für die neue Saison. Während einige beim Swim&Run in Darmstadt antraten, zog es andere zum Skilanglauf-Trial ins Tannheimer Tal.

Jürgen Metzler vom Team Spessartchallenge TV Bad Orb absolvierte mit den beiden neuen Vereinsmitgliedern Sandra Sturm und Simon Brend’Amour den Swim & Run in Darmstadt. TV-Mitglied Peter Amend, der in der Liga für den ADAC Sportclub Main-Kinzig antritt und Joschka Khaniani, ebenfalls ADAC, traten ebenfalls an. Nach den 500m Schwimmen im Damrstädter Nordbad folgte – per Jagdstart – ein abschließender 5,5km Lauf. 
 
Nach getaner Arbeit im Nordbad: Metzler, Sturm, Brend'Amour
Im vereinsinternen Kampf lieferten sich Metzler und Brend’Amour einen Schlagabtausch der besonderen Art. Metzler brummte seinem Teammitglied zunächst fast eine Minute Rückstand auf. Der ehemalige Juniorenkaderathlet des deutschen Ruderverbands Brend’Amour, machte diese jedoch auf der Laufstrecke wieder weg. Dem flotten Tempo Metzlers (3:47min/km) setzte Brend’Amour ein noch schnelleres entgegen (3:36min/km) und lag in der Endabrechnung exakt eine Sekunde vor Metzler. Dennoch bedeutete die Leistung für Metzler sogar den Bronzerang in der Altersklasse M40, Brend’Amour landete auf Rang 5 in seiner Altersklasse. Mit diesen Leistungen bestätigt vor allem Brend’Amour, dass das Orber Regionalligateam im Sommer auf ihn bauen kann. Triathlon-Rookie Sandra Sturm landete  mit soliden Leistungen in den beiden Teildisziplinen auf dem Bronzerang in ihrer Altersklasse und blickt zufrieden in Richtung erste Liga-Saison für das zweite Damenteam des TV Bad Orb. In der Altersklasse M30 belegte Joschka Khaniani den 6. Platz. Peter Amend landete in der Altersklasse M50 auf Rang 7.

Daumen hoch: Lentze, Lik, Pietruschka
Die Ligastarter Adi Kohr, Michael Rademacher, Dana Wagner und Michael Lik vom Team Spessartchallenge TV Bad Orb machten sich gemeinsam mit Heiko Lenze und Egmont Pietruschka vom SV Gelnhausen auf, um sich auf unterschiedlichen Distanzen unter die mehr als 1200 Teilnehmer beim Skitrail im Tannheimer Tal zu mischen. 

Lik, Lentze und Pietruschka kämpften in der freien Technik über 36 Kilometer um Platzierungen. Lik landete nach 1:49 Stunden auf Rang 16 in der Altersklasse M30. Für Pietruschka war das Rennen nach 2:20 Stunden auf Rang 43 in der Altersklasse M50 beendet. Lentze belegte in der gleichen Altersklasse nach 2:39 Stunden Rang 55. Die Königsdisziplin über 60km Skating trauten sich Rademacher und Wagner zu. Nach strammen 3:48 Stunden kam Rademacher auf Rang 13 in seiner Altersklasse M30 im Ziel an. Im Gleichtakt unterwegs war er dabei mit Dana Wagner, für die die 3:48 Stunden sogar Rang 4 bei den weiblichen Starterinnen W30 bedeutete.
Dana Wagner auf Brettern

Über die 33 Kilometer in der klassischen Technik trat Adi Kohr an. Mit Platz 23 in der Altersklasse M40 in einer Endzeit von 2:32 Stunden zeigt das Formbarometer nach oben. "Solche langen Einheiten auf Skilanglaufbrettern sind für Traithleten ideal. Sie können lange Radeinheiten im Winter ersetzen und liefern ein umfassendes  Ganzkörpertraining mit Rumpfstabilisation und Gleichgewichtsschulung. Das setzt die Grundlage für die schnellen Einheiten und Wettkämpfe im Frühjahr und Sommer“, so Kohr zu dem Auftritt der heimischen Athleten im Tannheimer Tal.   
Start beim Skitrail
 

Donnerstag, 19. Januar 2017


1 x auf den Bericht klicken, dann ist der Triumph lesbar
Gelnhäuser Neue Zeitung, 19.1.2017

Gelnhäuser Neue Zeitung, 21.1.2017



Freitag, 13. Januar 2017

Sportlerwahl des Gelnhäuser Tageblatts - Julia Ertmer auf Platz 2

Knapp geschlagen und trotzdem erfolgreich - Julia Ertmer vom Team Spessartchallenge belegt bei der diesjährigen Wahl zu Sportlerin des Jahres nach Barbara Schaal vom Schwimmerin Gelnhausen einen super zweiten Platz. Auf dem dritten Platz landete die in Gelnhausen lebende Marathonläuferin Fate Tola. Bei ihrem Martahondebüt lief Tola in 2:25,41 Std. als Gesamtzweite durch das Zielbanner in der Frankfurter Festhalle.


"Ich freue mich riesig über die Auszeichnung. Es ist toll zu wissen, dass die Leserschaft des Gelnhäuser Tageblatts mich so unterstützt hat bei der Wahl. Meine sportlichen Erfolge mit der Mannschaft und als Einzelsportlerin sind die eine Seite, aber die Presse darüber ist ebenfalls ein Faktor, den TV BAD ORB, uns Athleten und vor allem meiner Lieblingssportart Triathlon Beachtung zu schenken. Gerne sage ich an dieser Stelle deshalb DANKE... meinen Sponsoren, dem TV BAD ORB und allen Lesern und Freunden!" 

Startet für die LG Braunschweig: Fate Tola beim Zieldurchlauf in Frankfurt

Sonntag, 8. Januar 2017

Julia Ertmer als Sportlerin des Monats nominiert bei der GNZ-Sportlerwahl 2016!!!

Julia Ertmer ist von der Gelnhäuser Neuen Zeitung nominiert als Kanidatin zur Sportlerwahl des Jahres 2016! 
Zu Recht, denn: Die Liste ihrer Erfolge ist lang... Dafür quält sich die ambitionierte Kämpferin vom Team Spessartchallenge TV BAD ORB bis zu 20 Stunden wöchentlich in ihrer Freizeit, um an den Wochenenden auf etlichen Wettkämpfen die "Keule" auszupacken. Aufgeführt sind im folgenden Julias Duathlon- und Triathlon-Erfolge. Darüber hinaus glänzt sie immer wieder bei Laufwettkämpfen, ihrer Leidenschaft seit Kindestagen. 

Julia Ertmers Erfolge im Jahr 2016: 

Erfolgreich bei Sonnenschein...
Vizemeisterschaft Regionalliga Mitte mit dem Damenteam und Aufstieg in die 2. Bundesliga (dabei Tagessiege Einzelwertung in Darmstadt und Worms durch Julia)
Europameisterin Duathlon Sprint – Altersklasse W30
Gesamtsieg Hessenmeisterschaft Duathlon
Gesamtsiegerin Kinzigtal Triathlon
Gesamtplatz 4 bei der Challenge Heilbronn über die halbe Ironman-Distanz 
Deutsche Meisterin MItteldistanz W30
Gesamtsieg beim Platz beim Velburg Kirchweih Triathlon
Gesamtsieg Twistesee-Triathlon 
Deutsche Meisterin Kurzdistanz W30 in Immenstadt
Vize-Europameisterin Mitteldistanz am Walchsee W30


Erfolgreich... auch bei Kälte!
Mit Julia Ertmer hat der TV BAD ORB ein heißes Eisen im Feuer bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2016!!! Klickt Julia Ertmer zum Sieg...
Bis zum 16. Januar easy via Internet: