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V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S T E M P O F R E U D E N A T U R

Dienstag, 22. August 2017

Kreit und Lik holen Deutsche Vizemeisterschaft beim Allgäu Triathlon

Bei den Deutschen Meisterschaften über die halbe Ironman-Distanz glänzen Katharina Kreit und Michael Lik mit Altersklassen-Silber - Parczarkowskiwird holt den 13. Rang

Mit Bravur haben drei Athleten des Team Spessasrtchallenge TV BAD ORB am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz (1,9km Schwimmen, 84km Rad, 20 km Laufen) für Aufsehen gesorgt. Bei einem der diesntältetsten Deutschen Traithlon-Rennen, dem seit 1983 durchgeführten Allgäu Triathlon in Immenstadt waren im Kampf um die Deutschen Altersklassentitel Katharina Kreit in der Altersklasse W30, in der Altersklasse M55 Bernd Parczarkowski und in der M35 Michael Lik angetreten. Neben den drei Kurstädtern standen mit den beiden Hawaii-Siegern Jan Frodeno und der Daniela Ryf wohl die beiden besten Langdistanz-Traithleten der Welt mit an der Startlinie. Dementsprechend groß war die Aufmerksamkeit, die die Triathlon-Szene dem Rennen im Allgäu in diesem Jahr entgegenbrachte. 
Für alle Sportler gleichermaßen kräfteraubend ist im Allgäu vor allem das "knackige" Streckenprofil mit dem Kalvartienberg beim Radfahren und dem giftigen "Kuhsteig" auf der Laufstrecke.  
Und auch über die halbe Ironman-Distanz machten die Sportler vom TV BAD ORB dort weiter, wo die Vereinsmitglieder Julia Ertmer, Dana Wagner, Adi Kohr, Florian Brosch und Alexander Nikolopolous über die volle Ironman-Distanz zuletzt geglänzt hatten. 
Mit Michael Lik und Katharina Kreit fuhren die Orber mit zwei Deutschen Vizemeistern zurück in die Heimat. Vor allem Kreit konnte ihr Glück kaum fassen: " Mit einer Zeit von 5:30 Stunden und dem 37. Gesamtrang zur deutschen Vizemeisterin in meiner Altersklasse gekrönt zu werden, kam wirklich unverhofft. Ich bin eigentlich mit dem Gedanken ins Allgäu gefahren, einfach einen schönen Wettkampf zu machen. Normal ist gerade die Altersklasse W30 immer sehr stark besetzt. Dass nun der Silberrang dabei für mich herausspringt, hätte ich nie gedacht."
Kreit & Bike!!! ;-)
Ebenfalls reist Michael Lik als deutscher Vizemeister in der Altersklasse M35 nach Hause. Beim Schwimmen und Radfahren, das durch den malerischen Allgäu führt, versuchte Lik zunächst noch Körner zu sparen, um es beim Laufen dann krachen zu lassen. "Besonderes Highlight der Laufstrecke ist der circa 300m lange Kuhsteig, der so manchen Athlethen zum Stehenbleiben zwingt. Auf der Laufstrecke konnte ich dann immer weiter nach vorne - bis auf Gesamtplatz 15 - laufen. Mit meineer Endzeit von 4:16 Stunden und dem Vizmeistertitel bei den Detuschen Altersklassenmeisterschaften bin ich sehr zufrieden", so Lik zu seinem Auftritt im Allgäu. 
Happy Lik!!! YEAAAAH...
Kompelettiert wurde der starke Auftritt von Bernd Parczarkowsk, der in seiner Altersklasse nach 5:37 Stunden das Ziel erreichte. Ihm gleang mit Rang 13 in seiner Altersklasse der Sprung in die Top15 bei den Deutschen Meisterschaften. 

Montag, 21. August 2017

Rodgau Triathlon : Zweites Team der Orber Triathletinnen gibt rote Laterne ab - Metzler und Kailing glänzen

Die zweite Damenmannschaft der Bad Orber Triathleten landet beim dritten Ligarennen im Rodgau auf Rang Neun - Metzler holt Altersklassen-Silber, Kailing die Holzmedaille
Kapitän "Kristin" im Regenmantel mit ihrem Team "Rodgau": Julia E, Sandra Sturm, Brigit Eisenacher, Aldona Lyshik
Die Vorzeichen standen mehr als schlecht für die zweite Damenmannschaft des Team Spessartchallenge TV BAD ORB vor dem dritten Ligarennen über die olympische Distanz im Rodgau. Mit Jessica Schreiber musste unter der Woche eine fest eingeplante Starterin auf Grund eines Radsturzes absagen. Bei dem kleinen Kader der Oberinnen ein schlechtes Omen. Ersatz war mit der frischgebackenen Drittplatzierten des Ironman Hamburg und GNZ-Sportlerin des Jahres Julia Ertmer schnell gefunden. Da Ertmer in der ersten Mannschaft noch nicht "festgepielt" ist, ist dies regelkonform und brachte den erhofften Ersatz. "Darüber habe ich mich sehr gefreut. So hatten wir die nötigen Starterinnen doch noch komplett. Julia hat schnell zugesagt, obwohl ihr Iroman-Rennen nur eine Woche her ist", kommentiert Teamchefin Kristin Riess die gefunde Lösung. Außer Ertmer standen die erfahrene Birgit Eisennacher und die mit Achillessehnenproblemen angetretene Aldona Lyschik am Start. Komplettiert wude das Team von Geburtstagskind Sandra Sturm, die an ihrem Ehrentag ihre erste Olympische Distanz in Angriff nahm. Die Sportlerinnen mussten in Hessens höchster Triathlon Liga an diesem Tag im Rodgau 1400m Freiwasserschwimmen, 41km Radfahren und einen 10km-Lauf bewältigen.

Julia E "out of Water
dahinter Sandra Sturm...
und die strahlende Birgit Eisenacher
... gefolgt von Aldona Lyschik im Duell mit Joanna T.!
Von ihrer Verletzung wurde Lyschik zur Aufgabe nach dem Radfahren gezwungen, wodurch alle drei anderen Athletinnen zum Finish verdonnert waren, müssen doch drei Sportlerinnen in die Werrtung kommen. Ertmer gelang dies nur eine Woche nach ihrem Ironman-Erfolg souverän. Mit etwas angezogener Handbremse wurde Ertmer (2:18 Stunden) Gesamtzweite der LIgawertung und legte dem Team ein gutes Fundament. Birgit Eisenacher (2:45 Stunden) gelang erstmals in Hessens höchster Liga der Sprung in die Top30. Und Sandra Sturm (2:55 Stunden) belegte sehr zufrieden bei ihrem Debüt auf dieser Distanz einen 34. Gesamtrang in der LIgawertung. 
Erstes Finish auf der Olympischen Distanz für Sandra Sturm
In der Teamwertung gaben die Kurstädterinnen erstmals in dieser Saison die rote Larerne an Bruchköbel ab. Darüber freuen sich die Damen, sind jedoch vor allem froh und zufrieden mit der erbrachten Leistung. Gewonnen hat die Ligawertung der Damen der Schwimmverein Oberursel. "Das Niveau in der ersten Hessischen Traithlon Liga ist sehr ordentlich. Unser zweites Damenteam soll vor allem Freude haben. Platzierungen sind schön, aber wir können auf diesem hohen Liganiveau keine Bäume austreißen, das war klar", so Abtielungsleiter Jürgen Metzler nach dem Damenrennen.
Männerduell: Metzler & Kailing... Am Ende Arm in Arm!
Metzler trat im Rodgau selbst an. Im vereinsinternen Duell in der Altersklasse M40 hatte er es mit Swen Kailing zu tun. Beide wollten im Rodgau - mal nicht als Ligastarter, sondern im Rennen der offenen Wertung - ihre Form übeprüfen. Dies gelang vor allem Metzler (2:13 Stunden) gut. Er landete auf dem 16. Gesamtrang und holte Altersklassen-Silber. Kailing (2:17 Stunden) war mit  seinem 25. Gesamtrang und dem 4. Platz in der Altersklasse ebenfals mehr als zufrieden.  
Ins Ziel getanzt ;-)

Donnerstag, 17. August 2017

Platz 2 für Jörn Gabler beim Cross Triathlon in Lich


Am vergangenen Samstag fand die zehnte Austragung des Licher Cross-Triathlons statt. Bei harten Witterungsbedingungen mit Dauerregen ging örn Gabler vom Team Spessasrtchallenge TV BAD ORB an den Start. Es galt,  1500m zu schwimmen, 44km Rad zu fahren und 10km zu laufen. Bereits beim Schwimmen konnte sich Gabler unter den besten drei Sportlern positionieren, verlor jedoch schnell den Anschluss zum Führrenden - Triathlon-Legende - Lothar Leder aus Darmstadt. Zur eigenen Überraschung konnte Gabler während des Rennens aber zu Leder wieder aufschließen und sich später auch absetzen. Mit dem späteren Drittplatzierten  Thorsten Kleiner ging es zum zweiten Wechsel, hier spielte Gabler seine langjährige Ligaerfahrung aus und distanzierte sich von Kleiner. Im Verlauf des abschließenden Laufs konnte sich Gabler weiter absetzen und sicherte sich damit den zweiten Gesamtplatz nach Christopher Philipp. 
 
As fast as Jörn can be!!! Platz 2 in Lich für Gabler
„Der Triathlonverein Lich unterstützt die Schule, an der ich arbeite, bei der Ausrichtung unseres Schultriathlons. Solche Kooperationen sind enorm wichtig, sowohl für die Schulen wie auch für die Vereine. Da war es für mich selbstverständlich, als aktiver Sportler hier auch an den Start zu gehen. Solche lokalen Veranstaltung in einem familiären Umfeld finde ich sehr reizvoll. Und ich möchte jeden herzlich dazu motivieren beim Licher Cross Triathlon zu starten, denn ein paar mehr Starter hat diese tolle Veranstaltung verdient“, so Gabler nach dem Rennen.

Alexander Nikolopolous erfolgreich in Embrun

Der Bad Orber Triathlet wird 21. bei einer der schwersten Rennen über die Iromanstrecke

Dies ist der Monat der Langdistanz-Triathleten des Team Spessartchallenge TV BAD ORB. Innerhalb von nur 15 Tagen starteten Adi Kohr in Berlin, Florian Brosch beim Ironman in Zürich, Julia Ertmer zunächst mit Sturzpech in Frankfurt und danach beim Ironman in Hamburg, Dana Wagner in Regensburg und nun Alexander Nikolopoulos beim EmbrunMan in den französichen Alpen. Mit Adi Kohrs 3. Platz in Berlin, Dana Wagners 4. Platz bei den Deutschen Meisterschaften und den Qualifikationen von Flroian Brosch und Julia Ertmer für die Ironman-Weltmeisterschaften auf Hawaii blickt der TV BAD ORB auf einen mehr als erfolgreichen Sommer in der - bei den Kurstädtern traditionell beliebten Sparte „Langdistanz“ zurück. Und dass Wettkämpfe über die Ironman-Distanz (3,8km Schwimmen – 180km Rad – Marathonlauf) auch noch schwerer gehen, beweist alljährlich Alexander Nikolopoulos, in dem er sich besonders schwere Streckenprofile auswählt für sein Saisonhighlight. Dieses Jahr hat er eine solch schwer zu bewältigende Strecke in den französischen Alpen gefunden, wo jährlich am 15. August der EmbrunMan ausgetragen wird. Das Spezielle an diesem Wettkampf sind die vielen Höhenmeter, die sich den Athleten den ganzen Tag über in den Weg stellen, darunter legendäre Alpenpässe der Tour de France. Highlight der 3800 Höhenmeter der Radstrecke ist der Col d’Izoard (2.360 m). Die Marathonstrecke verläuft entlang des Sees, dann durch das etwas höher gelegene Embrun und ist zweimal zu absolvieren. Auch die Laufstrecke weist knapp 500 Höhenmeter auf. 
 
POOOOOKAL!!!
Alexander Nikolopoulos benötigte für die insgesamt 226 Wettkampfkilomter 11:10:53 Stunden. Auf seinem „längsten halben Tag“ des Jahres schafften es lediglich 20 andere Sportler schneller zu sein. Er schwamm 1:06 Stunden, fuhr 6:22 Stunden Rad und „erledigte“ den Marathon in 3:35 Stunden. „Beim Laufen ging ab Kilometer 37 mein Oberschenkel zu und zwang mich zu einer Pause. Danach bin ich dann eher ins Ziel getippelt als gerannt“, so Nikolopoulos zu seinen Leiden auf der Marathonstrecke. Dennoch bleibt die M;arathon eine mehr als vorzeigbare. Genau wie seine Gesamtleistung. Auf Gesamtrang 21 und dem 3. Platz in seiner Kategorie beendete der Athlet des TV BAD ORB sein Rennen.

Montag, 14. August 2017

Wagner holt Platz 4 bei den Deutschen Langdistanzmeisterschaften bei der Challenge Regensburg

Dana Wagner erkämft bei der Challenge Regensburg einen starken neunten Gesamtrang und landet damit auf Rang 4 bei den Deutschen Meisterschaften

Im Wasser eine Waffe: Dana!!!

Die Bundesligastarterin des Team Spessartchallenge TV BAD ORB lieferte beim Challenge-Rennen über die Ironman-Distanz (3,8km Schwimmen - 180km Radfahren - 42,195km Laufen) und den darin ausgetragenen Deutschen Meitschaften der Deutschen Traithlon Union eine starle Leistung ab. Die starke Schwimmerin hatte erst vor zwei Wochen sponatn entschieden, dass es ihr Fitness-Level erlaubt, eine Langdistanz in Angriff zu nehmen. Diese spontane Meldung war möglich, da Wagner für das Jahr 2017 eine Profilizenz besitzt und somit die Freiheit hatte, auch kurzfristig nachzumelden. 
Beireits beim Schwimmen konnte Wagner zeigen, wieso sie auch bei den Rennen der zweiten Bundesliga ein Wörtchen mitreden kann. Nach nur 55 Minuten hatte die gebürtige Niedersächsin die 3,8km hinter sich gebracht und stieg als dritte Frau aus dem See. Die Wetterbedingungen waren jedoch alles andere als einladend, so dass alle Athleten vor allem auf dem Rad mit widrigsten äußeren Bedingungen zu kämpfen hatten. Wagner erlebte ein einsames, kaltes und verregnetes Rennen auf dem Rad, spulte die 180 Kilometer so ab, dass sie in - für die Bedingungen - ordentlichen 5:16 Stunden in der zweiten Wechselzone angelangt war. "Wichtig war mir, dass mein Oberschenkel, der immer mal wieder das Sorgenkind in meinem Körper ist, hält. Das ist mir gelungen, obwohl meine Muskulatur Kälte eigentlich nicht abhaben kann. Warm geworden bin ich jedoch den ganzen Renntag nicht mehr", so Wagner zu ihrem Kälterennen in Regensburg. Den abschließenden Marathon ging Wagner zunächst nach Tempovorgabe an mit einer geplanten Laufendezeit von 3:30 Stunden. Ab Kilomter 15 kämpfte Wagner jedoch zunächst mit offenen Füßen und dann immer mehr mit einem mentalen Loch, das sie erst auf der letzten Laufrunde wieder im Griff hatte und ihr letztlich zwar nicht die erwänschte Laufzeit, aber final den neunten Gesamtrang gesichert hat. Gekrönt wurde diese Leistung mit dem 4. Platz bei den Deutschen Meisterschaften, die innerhalb des Rennen vergeben wurden. Nun bleibt zu hoffen, dass Wagner die Strapazen gut verkraftet und dem Bundesligakader beim vierten Rennen der zweiten Bundesliga im südhessischen Viernheim am 26.8 zur Verfügung steht, bei dem die starke Schwimmerin das Team beim ungeliebten Teamverfolgungsrennen anführen könnte.
Leider schien in Regenburg die Sonne nicht so satt wie bei diesem Archivbild!!! ;-(

DRUCKFRISCH GNZ vom 14.8.17: Die Presse berichtet von Julia Ertmers Erfolg in Hamburg




Die Strahlende Dritte nach 9:30:57 Stunden beim Bike Checkout!!!

Sonntag, 13. August 2017

Eine Bombe gezündet: Julia Ertmer wird Gesamtdritte beim Ironman Hamburg!!!

Ihr Sturzpech vom Ironman in Frankfurt macht Julia Ertmer mit dem größten Erfolg in ihrer Karreire vergessen und zieht nach Florian Brosch als zweiter Orber Triathlet in diesem Jahr das Ticket für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii!!! In sensationellen 9:30:57 Stunden und einem Marathon von 3:14 Stunden muss sie sich lediglich den beiden Profi-Damen Daniela Sämmler und Eva Wutti geschlagen geben... 

WOW!!!

Eine Bombe gezündet in Hamburg: Julia Ertmer

Durch Regen und Schlamm und mit einer Portion Glück zum Neunten Platz in Fuldatal


Die Regionalligaherren des Team Spessartchallenge TV BAD ORB haben beim Teamsprint im nordhessischen Fuldatal im Abstiegskampf wichtige Punkte eingefahren. Und das, obwohl die Vorzeichen zunächst alles andere als gut aussahen. Mit Florian Brosch fehlte ein Garant für starke Leistungen. Und so standen Michael Lik, Adi Kohr, Jürgen Metzler, Alexander Wallrath und Simon Brend’Amour eine – für ein Teamrennen – eher heterogene Truppe am Start. Das Rennen in Fuldatal wurde in diesem Jahr auf Grund von Bauarbeiten in einem speziellen Format ausgetragen, bei dem nach einem 750m Schwimmen im Mannschaftverbund, ein 22km langes Teamzeitfahren auf dem Rad per Jagdstart und ein abschließender 5km-Lauf zu absolvieren war. Bei Triathlon-Teamformaten müssen am Ende im Ziel vier der fünf Starter eines Vereins ankommen, einer darf – am besten so spät wie möglich „geopfert“ werden. „Heute war ich das Opfer beim Laufen. Der steile Anstieg direkt zu Beginn der Laufstrecke war mein Schafrichter. Ich musste die Jungs ziehen lassen. Dennoch ist unsere Taktik aufgegangen. Wir durften unseren schwächsten Schwimmer nicht schon im Wasser zurücklassen, um vor allem auf dem Rad zusammen arbeiten zu können“, so Abteilungsleiter Jürgen Metzler zum Auftritt der Kurstädter in Nordhessen. Am Ende konnten sich die Orber einen neunten Rang von allen 11 Teams erarbeiten. Dabei profitierten die Orber am Ende sogar noch von der Disqualifikation des ASC Darmstadt und ließen neben Neukirchen auch die südhessichen Darmstädter noch hinter sich. Gewinnen konnte das Rennen die Mannschaft von TriSport Saar aus Saarbrücken. 
Schlamm, Matsch, Regen... und Michael, Jürgen, Adi, Simon, Alex W
Für die Kurstädter heißt es nun, sich beim letzten Saisonrennen am legendären Brückenkopf von Remagen ihren Verbleib in der dritthöchsten Triathlonliga Deutschlands zu sichern

Samstag, 12. August 2017

Gelnhäuser Neue Zeitung, 12.8.2017

Montag, 7. August 2017

Orber Quartett stark beim Frankfurt City Triathlon

Ertmer holt beim letzten Test vorm Ironman-Hamburg einen starken zweiten Gesamtplatz

Ju,ia E "fast ganz" oben!
 Als verkündet wurde, dass es im Rahmen des diesjährigen Frankfurt City Triathlons einen Wettbewerb über die Mitteldistanz (2km Schwimmen, 80km Radfahren, 20km Laufen) neu geben soll, ließen es sich die „nimmersatten“ Triathleten vom Team Spessartchallenge TV BAD ORB nicht nehmen und meldeten nahezu in Mannschaftsstärke für den Wettkampf. Ganz wie beim Ironman geht es zunächst schwimmend durch den Langener Waldsee, danach auf flacher Strecke durch die Mainmetropole, bevor am Ende in der Innenstadt der 20km-Lauf ansteht. 
Eric auf dem Weg durch die Wechselzone
Für den TV Bad Orb stand am vergangenen Sonntag allen voran Julia Ertmer am Start, die einen letzten Formtest nach ihrem Sturzpech vom Ironman Frankfurt Anfang Juli und vor ihrem neuen Anlauf bei der Erstauflage des Ironman Hamburg kommenden Sonntag absolvierte. Von den Orber Herren standen mit Simon Brend’Amour und Marco Weisbecker Athleten mit Mitteldistanz-Erfahrung an der Startlinie. Für Eric Rainer sollte es der erste Wettkampf über die Mitteldistanz sein.
„Meine Premiere auf der Mitteldistanz ist gelungen. Dass bei den Begleitumständen ein 7. Platz in meiner Altersklasse heraussprang macht mich zufrieden“, reflektiert Rainer seinen Einstand bei diesem langen Wettkampfformat. Während des 4.22 Stunden andauernden Wettkampfs hatte es für Rainer nach ordentlichem Schwimmen und strammem Radeln, das er mit 36 Stundenkilometer im Durchschnitt bewältigte, vor allem beim Laufen zuerst nicht ausgesehen. Von Magenproblemen geplagt, war die Toilette am Streckenrand mehrfach seine letzte Rettung. Seine Laufzeit von 1:26 Stunden für die 20 Kilometer war dem zwar geschuldet, am Ende aber immer noch vorzeigbar.
Einen zunächst hektischen Rennmorgen erlebte Marco Weisbecker. Er verschlief zunächst und kam deshalb zu spät zum Start, konnte letztlich jedoch in einer anderen Startgruppe antreten. Dennoch war die Hektik am Rennmorgen wohl für die weniger erfreuliche Schwimmzeit mitverantwortlich. Auch beim Radeln und Laufen wollte Weisbeckers „Motor“ nicht den rechten Rhythmus finden an diesem Renntag. Mit seiner Endzeit von 4:19 Stunden und dem 31. Rang in seiner Altersklasse beendete Weisbecker seinen eher gebrauchten Tag.
Simon on the Run
Ganz anders trumpfte Simon Brend’Amour auf. Sein 24-Stunden-Radrennen am Nürburgring vom vergangenen Wochenende war anscheinend die perfekte Vorbereitung auf den Frankfurt City Triathlon. Der ehemalige Kader-Ruderer konnte vor allem auf dem Rad seine Trümpfe ausspielen. „Radfahren lief super. In der letzten halben Stunde hab ich etwas rausgenommen, um beim Laufen noch ordentlich Gas geben zu können“, so Brend’Amour zu seinem Rennen. Mit einer Laufzeit von 1:21 Stunden gelang ihm dies nur zu gut. Am Ende kratzte der Kurstädter mit seiner Endezeit von starken 4:02 Stunden noch an der Top30 der Gesamtwertung, landete auf dem 32. Gesamtplatz und wurde 7. In seiner Altersklasse.
Bester „Orber“ wurde an diesem Tag jedoch eine weibliche Athletin, einmal mehr Julia Ertmer, die all ihren Vereinskollegen enteilte. Und nicht nur ihnen. Lediglich der gegen die spätere Siegerin und Profi-Athletin, Maren Hufe, hatte Ertmer kein Rezept. Zwei Minuten verlor Ertmer im Langener Waldsee auf die Zweite des Ironman Western Australia 2016. Ertmer spulte vor allem auf dem Rad stoisch ihre Vorgaben ab, immerhin sollte der City Triathlon ein letzter Test und nicht völlige Verausgabung werden. Dennoch fuhr Ertmer mit ihrer geplanten Durchschnittsgeschwindigkeit von 38km/h bis auf den zweiten Gesamtplatz vor. Beim Laufen konnte sich Ertmer dann jedoch nicht mehr an Vorgaben halten, um ihren Zweiten Platz nicht doch zu verlieren und musste dem entsprechend flott über den Frankfurter Asphalt eilen. Dies gelang der passionierten Läuferin bestens. Mit einer sensationellen Laufzeit von 1:18 Stunden für 20 Kilometer sicherte sich die Orberin eine Endzeit von unter 4 Stunden und kam final in 3:56 Stunden vier Minunten hinter Hufe ins Ziel. Pech hatte Ertmer durch ihren Sturz beim Ironman Frankfurt mit Platzwunde am Kopf und kaputtem Rad zu Genüge. Mit diesem staken Auftritt beim Frankfurt City Triathlon untermauerte Ertmer ihre tolle Form im Hinblick auf ihr „verschobenes“ Saisonhighlight beim Ironman Hamburg am 13. August, bei dem sie hoffentlich – nach Vereinskamerad Florian Brosch in Zürich – einen der begeehrten Qualifikationsplätze für die Ironman-WM auf Hawaii ergattern kann. Die Formkurve jedenfalls zeigt in diese Richtung.

Montag, 31. Juli 2017

Über Zürich nach Hawaii... Flos Tag bis zum Hawaii-SLOT... Top, FLO!!!

Heute feiern wir mit dir, Flo!!! Ab nach Hawaii...

Vor dem Rennen!!!

Raus aus der Wechselzone!
Und ab aufs Rad...
Im Nachgang weiß Flo: "Nur noch die schlimmsten 42,195km meines Lebens!!!"
Finshen ist alles, Hawaii die Krönung!!!



YES YES YES!!!





ALOHA!!!

Got SLOT!!!

Bad Orbs Triathleten „auswärts“ erfolgreich

Gigantisch: Rad am Ring!!!
Ertmer und Borstorff beim Heidelbergman - Stutzer, Lik und Brend’amour beim 24 Stunden-Rennen „Rad am Ring“

Während andere in den Sommermonaten die Beine hochlegen, heißt es für die Triathleten des TV BAD ORB „Hochsaison“ in Sachen Triathlon. Während sich die einen bei Ironman-Wettkämpfen verausgaben, suchen andere den Reiz in kürzeren Distanzen oder kombinieren die Saison über längere und kürzere Wettkampfformate. Wieder andere machen Ausflüge in eine der drei Einzelsportarten wie zum Beispiel 24-Stunden-Rennradrennen.

Ertmer & Borstorff beim Heidelbergman
Im Rahmen des BASF Rhein-Neckar Triathlon Cups starteten Holger Borstorff und Bad Orbs Vorzeige-Athletin und GNZ-Sportlerin des Jahres – Julia Ertmer – beim Heidelbergman. Vor wunderschöner, malerischer Kulisse in Heidleberg müssen die Triathleten 2,8km im Neckar, 35km auf dem Rad und einen 10km-Lauf hinter sich bringen. Beim Heidelbergman sind mit dem Königstuhl auf dem Rad und dem Philosophenweg beim Laufen zwei sehr giftige Anstiege im Streckenprofil untergebracht, die es zu bewältigen gilt. 
Julia Ertmer
Nach ihrem Sturzpech beim Iroman in Frankfurt und der damit verbundenen Rennaufgabe meisterte Ertmer den Wettbewerb zum Wiedereinstieg gelungen. Ihr gelang ein 8. Gesamtrang und der zweite Platz in der Altersklasse. Vor ihr positionierten sich starke Konkurrenz und Bundesligastarterinnen. Gewonnen hat den Wettkampf Olympionikin Anne Haug, neben der Ertmer vor zwei Jahren noch in der 1. Triathlon Bundesliga antreten durfte. Ertmer beendete den Wettkampf in 2:29 Stunden Gesamtzeit. 
Holger Bortroff
Vereinskollege Holger Borstorff meisterte den Wettkampf trotz brütenden 30 Grad in 2:41 Stunden. Er konnte sich mit Rang 9 in seiner Altersklasse eine Top10-Platzierung sichern und war mit seinem Rennen zufrieden: „Schwimmen und Radfahren liefen gut. Beim Laufen meldete sich dann meine Achillessehne leider etwas und ich hab etwas rausnehmen müssen“, resümiert Borstorff sein Rennen. Für den Neuling beim Team Spessartchallenge steht Anfang September im Rahmen des Powerman im schweizerischen Zofingen für ihn ein Duathlon an, bei dem zunächst nach einem 5km-Lauf 50km auf dem Rad bewältigt werden müssen, ehe ein abschließender 30km-Lauf folgt.
Holger hoch hinaus!
Orber Trio bei Rad am Ring
Drei Orber zogen am Wochenende aus und tauschten den Dreikampf um einfach nur Rad zu fahren. Und wenn man schon nicht schwimmen und Laufen muss, kann man dafür ja umso länger Radfahren. Deswegen stand für Michael Lik, Tim Stutzer und Simon Brand’amour am vergangenen Wochenende das 24-Stunden-Radrennen am Nürburgring auf dem Programm. Lik trat dabei aber „nur“ beim 150km Rennen an, Stutzer und Brend’amour erledigten die 24-Stunden jeweils in unterschiedlichen 4er-Teams. Unter den Radspezialisten reihten sich die Kurstädter dabei ganz passabel ein. Lik erreichte die Zielzeit 5:04 Stunden und positionierte sich in seiner Altersklasse auf dem 43. Rang. 
Simon am Ring!!!
Simon Brend’amour fuhr mit seinem Team in 23:50 Stunden immerhin 27 Runden auf der 26km langen traditionsträchtigen Strecke auf dem Nürburgring. Sein Team landete auf dem 48. Rang. Und obwohl auf jeder dieser Runden sogar 580 Höhenmeter zu bewältigen sind, toppte Tim Stuzers  Team mit dem Namen „Old Men Racer“ das Team von Brend’amour noch. Die „alten Männer“ um Stutzer fuhren in der gleichen Zeit mit 28 Runden eine Runde mehr und landeten auf Rang 30 aller 600 angetretenen Teams.   

Papa Lik bei der Arbeit!

Sonntag, 30. Juli 2017

breakingRACENEWS: Florian Brosch erkämpft Gesamtplatz 16 beim Ironman Zürich

Harter Kampf - Großer Sport: Flo Brosch haut einen raus und darf für die INSEL der Träume planen...
 
Nachdem Teamkollege Adi Kohr beim Berlin XXL Triathlon über die Ironman-Distanz Mitte Juli bereits sensationell zum dritten Gesamtrang gestürmt war, stand am vergangenen Sonntag für Kohrs Teamkollege und den Top-Athlet des Team Speesasrtchallenge TV BAD ORB - Florian Brosch - der Ironman Switzerland in Zürich auf dem Programm.
In einem stark besetzten Profifeld zog der Kurstädter aus, um in der Alpennation nicht nur einige Profi-Athleten zu ärgern, sondern als ambitionierter Amateur auch um die Qualifikation für die IRONMAN-Weltmeisterschaft im Oktober auf Hawaii zu kämpfen. 
Flo unterwegs zum Radkurs!!!
Dies gelang dem Orber nach 3,8km Schwimmen im Zürichsee, 180km auf dem Rad und dem abschließenden Marathon mit seinen 42,195km grandios. In 9:16 Stunden Wettkampfzeit erreichte er auf Gesamtplatz 16 als zweitbester Deutscher das Ziel.  Mit dieser Leistung landete Brosch auf dem zweiten Rang in seiner Altersklasse M30 und darf für den Herbst eine Reise auf die Pazifikinsel Hawaii planen.
Flo stürmt Richtung Marathon! Am Ende steht Gesamtplatz 16! WOW!
 Mehr zu Flos Abschneiden folgt in Kürze.

GLÜCKWUNSCH, FLO!!! DAS WAR STARK!!!

Sonntag, 23. Juli 2017

RaceNEWS: Florian Brosch landet beim Römerman in Ladenburg auf Platz 9

Ein schwülwarmer Samstag mittag in Ladenburg, am Neckarufer legt ein Tourismusschiff an und Alphornbläser spielen am Ufer. So beginnt Jahr für Jahr für der Römerman Triathlon in Ladenburg für knapp 500 Sportlerinnen und Sportler.
Neben dem mehrfachen IM Gewinner Timo Bracht, dem amtierenden BASF Rhein Neckar Cup Sieger Florian Angert, ehemaliger Challenge Roth Sieger Michael Göhner und weiteren Jungprofis ging auch Florian Brosch vom TV Bad Orb Team Spessartchallenge an den Start. Für Brosch, der diesen Wettkampf im Rahmen des BASF Triathlon Rhein Neckar Cups im dritten Jahr in Folge absolviert, ging es darum, wichtige Punkte für die Cupwertung zu sammeln.
Flo on the Run!!!
Nur eine Woche vor seinem Saisonhighlight beim Ironman Zürich, war sich Brosch längere Zeit nicht sicher, ob er an diesem Wettkampf teilnehmen soll. In den letzten zwei Wochen vor einer Langdistanz findet nämlich die Taperingphase (Zuspitzung der Form) statt, bei der der perfekte Mix aus Erholung und Belastung gefunden werden soll, um ausgeruht, aber mit der best möglichsten Form am Start zu stehen. Schlussendlich vertraute Brosch auf seinen Trainer Uwe Widmann, der bis vor einigen Jahren selbst Profitriathlet war, und im den Wettkampf nahelegte, um das schnelle Anschwimmen und die schnellen Wechsel zwischen den Disziplinen nochmal zu absolvieren.
Nachdem die Alphornbläser und Zuschauer die Sportlerinnen und Sportler verabschiedeten, legte das Schiff ab und brachte diese etwa 1,8km neckaraufwärts. Dort erfolgte pünktlich um 14h der Start zum Römerman, bei dem die Schwimmstrecke aufgrund der starken Strömung schnell zurück gelegt werden konnte.
Mit einer guten Schwimmzeit konnte Brosch zusammen mit der späteren Siegerin der Frauen aus dem Wasser steigen und seine Aufholjagd auf dem Fahrrad starten. Auf der technisch, wie landschaftlich anspruchsvollen Radstrecke mit einer langen Steigung zum „weißen Stein“ konnte Brosch seinen die Woche über gefühlt trägen Körper aufwecken und mit einer konstant hohen Leistung einige Plätze gut machen. Bis zum Ende des Radparts hatte Brosch den Challenge Roth Sieger von 2009 Michael Göhner im Blick. Mit einem schnellen Wechsel ging es unter den Top 15 auf die abschließende 5km Laufrunde, die bei heißen Temperaturen zweimal zu durchlaufen war.
Auch wenn die Maßgabe von Trainer Widmann „Feuer frei“ im Vorfeld des Wettkampfs war, hatte Brosch den Ironman Zürich im Hinterkopf und wollte bei seiner Paradedisziplin nicht bis zur Belastungsgrenze gehen. Trotzdem konnte Brosch weitere Plätze gut machen und befand sich nach der ersten Runde bereits um Platz 10. Auch die zweite Runde, bei schwülwarmen Bedingungen, lief Brosch kontrolliert zu Ende und konnte somit auf einem sehr zufriedenstellenden 9. Gesamtplatz einlaufen. „Ich bin total zufrieden mit dem Wettkampf. Beim laufen bin ich kontrolliert gelaufen und freue mich umso mehr, dass ich trotzdem die drittschnellste Laufzeit und sogar eine schnellere Laufzeit als der mehrfache Ironmansieger Timo Bracht habe. Im Ziel konnte ich dann sofort auslaufen und zur Massage, um die Regeneration für das kommende Wochenende zu beschleunigen. Wenn ich sonst bis an die Belastungsgrenze beim laufen gehe, bringt mich keiner mehr zum auslaufen, höchstens bis zum Kuchenbuffet im Zielbereich.“, schmunzelt Brosch, der sein letztes Wertungsrennen für den BASF Rhein Neckar Cup beim Viernheim Triathlon Ende August absolvieren wird.
Jetzt ist der Fokus wieder voll auf Zürich gerichtet; die gesparte mentale und physische Kraft wird Brosch beim abschließenden Marathon gut gebrauchen können.

Freitag, 21. Juli 2017

RaceNEWS - Nachgereicht: Senioren-Staffel des Teams Spessartchallenge Bad Orb finishte in Roth unter zwölf Stunden

Bad Orb / Biebergemünd / Wächtersbach / Roth. 
Zwei Roth-Premieren gab es für eine Staffel, die bei der Triathlon-Challenge (3,8/180/42) im bayerischen Roth an den Start ging. Erstmals im Kanal auf der 3,8 km langen Schwimmstrecke war Volker Kopp (56, Wächtersbach) und auf der neuen Marathonstrecke kämpfte Immo Tintjer (56, Biebergemünd) gegen die Uhr. Zusammen mit Ralf Baumgarten (55) auf der 180-km-Radstrecke startete das Trio für das Team „TV-Spessartchallenge Bad Orb“. Im Ziel landete das Senioren-Team in einer Zeit von 11:59,54 Stunden. Nachfolgend die Eindrücke der drei Athleten.  
Volker Kopp: „Mein erstes Schwimmen in Roth: Für mich optimale Bedingungen im Wasser mit angenehmen 23,7 Grad – ich fand schnell in meinen eigenen Rhythmus. Beieindruckend die tolle Zuschauerkulisse am Kanal. Im Vorfeld hatte ich Bedenken, ob ich mein Tempo über die gesamte Distanz schwimmen kann, da ich lediglich im Freibad und ohne Neo trainiert hatte (nur zwei Kurz-Triathlons mit Neo in der Vorbereitung) und noch nie im Wettkampf die gesamten 3,8 km geschwommen war. Nach 3 km im Kanal war ich im Schlussteil noch richtig gut drauf und hätte weitere Reserven gehabt. Beim nächsten Mal werde ich es schneller angehen. Mein Fazit: Jedes mal wieder!“ (1:17,46 Std.)  
Ralf Baumgarten: „Das Rennen stand im Vorfeld unter keinem guten Stern. Ständige Probleme mit der elektronischen Schaltung ließen befürchten, dass ein Schlagloch mich auf der Strecke zur Schrauber-Pause zwingen könnte. In der Wechselzone morgens die Überraschung schlechthin: Die Technik funktionierte, aber der neue Schlauch vorne war geplatzt. Hektik, Flicken, Tausch gegen einen Reserveschlauch. Warten auf Schwimmer Volker Kopp. Die Nerven komplett blank. Aber dann rollte es. Erleichterung, als ich durch die Landschaft und die Stimmungsnester kurbelte, die ich teilweise seit meinem ersten Start in 1989 bestens kenne. 29er Schnitt auf die ersten beiden Stunden – ich war zufrieden. Aber dann riss bei mir innerlich ein Faden und ich konnte bis km 90 den Schnitt deutlich erhöhen, so dass ich die Hälfte nach exakt drei Stunden erledigt hatte. Dann drehte der Wind und ich bezahlte für meinen Rekord-Ritt auf der 4 km langen Steigung nach Greding. Wie von Sinnen war ich den Berg hinauf gefahren und hatte dabei einen Radler nach dem anderen überholt. Dass die Fahrer der Materialwagen bei mir Beifall klatschten, hatte ich noch nie zuvor erlebt. Für diesen Höhenflug zahlte ich in Runde zwei einen hohen Preis. Der Wind wurde stärker und meine Oberschenkel gleichzeitig schwächer. Eine unglückliche Kombination. Mit 6:13,55 fiel ich komplett ausgepumpt in die Wechselzone und übergab den Staffelchip an meinen Freund Immo. Toll, dass auch er heute dabei war. 2014 nach meiner Rückkehr aus Roth wurde er vom Lauf-Fieber infiziert, was die Zigaretten-Industrie heute noch sehr bedauert. Während Immo bereits die ersten Kilometer per pedes abspulte, lag ich noch immer auf dem Rücken und suchte nach Luft. Nach meinem achten Start in Roth (erstmals als Staffel) habe ich für 2018 nicht gemeldet. Es darf auch gerne mal etwas ruhiger und kleiner sein. Lanzarote, Zermatt, Embrun oder Mallorca.“  
Immo Tintjer: „Beeindruckend, wie nicht nur die ganze Region die Challenge lebt, sondern auch diese fantastischen Zuschauer in Gruppen sowie die unendlich vielen Einzelpersonen, die an der Strecke unermüdlich die Athleten anfeuern. Man kommt sich als Staffel-Läufer ziemlich klein vor, wenn man einen Sportler überholt, der schon 3,8 km geschwommenen ist, 180 km mit dem Rad zurückgelegt hat, und sich jetzt mit Dir auf der Marathon-Strecke befindet. Bestens in Erinnerung wird mir auch die tolle Stimmung auf dem Campingplatz (bei Eckartsmühlen) bleiben, wo sich Athleten aus ganz Europa das Wochenende befinden.Beeindruckend, dass ich im Wettkampf per Zufall ein paar hundert Meter bei km 39 mit Chrissi Wellington laufen konnte.
Ein kleiner Wermutstropfen: Es war schade, das meine Staffelpartner wegen eines Missverständnisses nicht am Zieleinlauf standen, sondern im Stadion auf mich warteten. So fiel leider der gemeinsame Einlauf unserer Staffel ins Rother Stadion ins Wasser. Roth: Immer wieder!“ (4:24,19)
Gemeinsame 226 LangdistanzKilomter auf den heiligen Strecken von ROTH!!!